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QA&TEST Embedded feiert seine 25. Ausgabe in Bilbao: Drei Tage voller Innovation, Wissen und internationaler Gemeinschaft

Okt. 22, 2026 | QA&TEST

Die von SQS organisierte internationale Konferenz für Softwaretests und Softwarequalität in eingebetteten und komplexen Systemen feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Fachleute aus verschiedenen Ländern und Branchen kamen zusammen, um die wichtigsten Herausforderungen des Quality Engineering zu diskutieren. 

Vom 14. bis 16. Oktober fand im Euskalduna-Kongresszentrum in Bilbao eine ganz besondere Ausgabe der QA&TEST Embedded statt. Seit 25 Jahren bringt die von SQS organisierte internationale Konferenz Fachleute für Softwaretests, Softwarequalität sowie Verifikation und Validierung eingebetteter und komplexer Systeme zusammen. 

Drei Tage lang standen technische Vorträge, Tutorials, Diskussionen und Erfahrungsaustausch auf dem Programm. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz, Automatisierung, die funktionale Sicherheit und Cybersicherheit kritischer Systeme sowie neue Strategien und Verfahren zur Sicherstellung der Softwarequalität. Diese Ausgabe bot jedoch auch Gelegenheit, etwas zu feiern, das über Technologie hinausgeht: eine internationale Gemeinschaft, die seit 25 Jahren Wissen und Erfahrungen teilt und ein gemeinsames Ziel verfolgt – immer zuverlässigere, sicherere und effizientere Systeme zu entwickeln. 

Das Fachprogramm der QA&TEST Embedded 2026 spiegelte den Wandel der Softwareindustrie und die neuen Herausforderungen für Qualitätsfachleute wider. Künstliche Intelligenz gehörte zu den Schwerpunkten der Konferenz. Sie wurde aus zwei sich ergänzenden Perspektiven betrachtet: Wie lässt sie sich zur Verbesserung von Testprozessen einsetzen, und wie kann die Qualität und Zuverlässigkeit KI-basierter Systeme selbst gewährleistet werden? Die Vorträge behandelten praktische KI-Anwendungen bei der Generierung und Durchführung von Tests, der Analyse von Ergebnissen, der Bewertung intelligenter Agenten und der Optimierung von Teststrategien. Zugleich wurden grundlegende Fragen zu den Grenzen dieser Technologien, zur Bedeutung menschlichen Urteilsvermögens und zur Verantwortung derjenigen aufgeworfen, die zunehmend autonome Systeme entwickeln und validieren. 

Auch die Testautomatisierung nahm breiten Raum ein. Vorgestellt wurden Erfahrungen mit Tests eingebetteter Systeme, Hardware-in-the-Loop-Umgebungen (HIL), Unit-Tests, Virtualisierung und Strategien zur effizienteren Gestaltung von Verifikations- und Validierungsprozessen. 

Wie in jeder Ausgabe standen zudem kritische Systeme und regulierte Umgebungen im Fokus. Hier sind Zuverlässigkeit, funktionale Sicherheit (Safety), Cybersicherheit (Security) und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben unerlässlich. Die Vorträge vermittelten Ansätze, Werkzeuge und Erfahrungen aus der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Industrie, Medizintechnik und Telekommunikation. 

Darüber hinaus ging es um die Weiterentwicklung des Quality Engineering, die frühzeitige Integration von Testaktivitäten in den Entwicklungsprozess, das Qualitätsmanagement und die neuen Aufgaben von QA-Teams. 

 

Von technologischer Innovation zu menschlicher Verantwortung 

 

Die Keynotes boten unterschiedliche Perspektiven auf die Gegenwart und Zukunft der Softwarequalität. 

Ali Khalid von Emirates Airline sprach darüber, warum Qualitätsrahmenwerke im Zeitalter künstlicher Intelligenz neu gedacht werden müssen. Joel Montvelisky von PractiTest rückte Entscheidungen im Qualitätsmanagement in den Mittelpunkt, während Jitesh Gosai von der BBC erläuterte, wie Qualität fest in der täglichen Arbeit von Entwicklungsteams verankert werden kann. Auch das Verhältnis zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz war Thema des Vortrags von Steve Watson. Er beleuchtete die Rolle von Testfachleuten in einer zunehmend automatisierten Umgebung. Die Abschluss-Keynote von Lena Pejgan Nyström und Mathias Jansson regte dazu an, über die ethischen und rechtlichen Grenzen der Technologie sowie die Verantwortung aller an ihrer Entwicklung und Validierung Beteiligten nachzudenken. 

Insgesamt vermittelten die Vorträge eine zentrale Erkenntnis: Fortschritte bei Werkzeugen und Technologien machen fundiertes Quality Engineering nicht überflüssig. Vielmehr werden strenge Methoden, qualifizierte Fachleute und ein kritischer Blick auf die von uns entwickelten Systeme immer wichtiger. 

 

25 Jahre im Zeichen der Verbindung von Branchen, Technologien und Menschen 

 

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2001 ist QA&TEST einem wesentlichen Merkmal treu geblieben: Fachleute aus unterschiedlichen Branchen zusammenzubringen, die zwar ganz verschiedene Produkte und Systeme entwickeln, jedoch vor ähnlichen technologischen Herausforderungen stehen. 

Diese Vielfalt ermöglicht es, Ansätze aus anderen Branchen kennenzulernen, Methoden zu vergleichen und Lösungen für gemeinsame Probleme rund um Zuverlässigkeit, Safety, Security, Automatisierung und die zunehmende Komplexität von Software zu finden. Die Ausgabe 2026 zeigte erneut den Wert dieses internationalen Austauschs. Tutorials, Fachvorträge und Gespräche zwischen den Sessions boten Raum, Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Wie jedes Jahr war auch Bilbao Teil des Erlebnisses. Der Besuch des Guggenheim-Museums, informelle Treffen und das traditionelle Konferenzdinner in der Sociedad Bilbaína ermöglichten es, Gespräche außerhalb der Veranstaltungsräume fortzusetzen und persönliche Verbindungen zu stärken. 

Besondere Momente bot diese Ausgabe auch, um die 25-jährige Geschichte von QA&TEST zu feiern, den Beitrag der Menschen zu würdigen, die sie geprägt haben, und auf kommende Ausgaben zu blicken. Zu den Auszeichnungen dieses Jahres gehörte der Preis für die beste Referentin, den Alisa Hrustic von System Verification für ihren Beitrag zum Fachprogramm erhielt. Herzlichen Glückwunsch! Unser Dank gilt ebenso dem technischen Komitee von QA&TEST: Ohne seine Arbeit, sein Engagement und seine ständige Unterstützung wäre die hohe fachliche Qualität des Programms nicht möglich. 

Für SQS, das QA&TEST seit den Anfängen organisiert, ist die 25. Ausgabe ein besonders bedeutender Meilenstein. 

Die Konferenz entstand aus dem Wunsch, in Bilbao einen internationalen Treffpunkt für Industrie, Technologie und Fachleute zu schaffen, die sich für Softwarequalität einsetzen – insbesondere bei eingebetteten Systemen und in hochkomplexen Umgebungen. Dieses Ziel ist eng mit der Tätigkeit von SQS verbunden. Das Unternehmen ist auf unabhängige Verifikation und Validierung (IV&V), Softwaretests, Testautomatisierung und Qualitätssicherung kritischer Systeme spezialisiert. 

Im Laufe der Jahre haben sich Industrie und Technologie grundlegend verändert. Systeme werden immer stärker vernetzt, intelligenter und autonomer, während die Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz weiter steigen. Vor diesem Hintergrund verfolgen SQS und QA&TEST eine gemeinsame Vision: zur Entwicklung zuverlässiger, funktional sicherer und gegen Cyberbedrohungen geschützter Systeme beizutragen, die zugleich kosteneffizient sind. 

QA&TEST steht außerdem für das Engagement von SQS, technisches Wissen zu verbreiten, die Zusammenarbeit zwischen Fachleuten zu fördern und durch Erfahrungsaustausch die Branche voranzubringen. 

 

Vielen Dank an alle, die diese 25 Jahre möglich gemacht haben! 

 

Ohne die Menschen, die Jahr für Jahr zum Aufbau dieser Gemeinschaft beigetragen haben, wäre die 25. Ausgabe von QA&TEST nicht möglich gewesen. 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier: https://n9.cl/ioy37

 

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